Bilderschwatz-Bildertalk

Die Idee vom Bilderschwatz – Talk mit Kunst stammt von Ulli Becker- Dippel und Ingrid Grein und wurde im Jahr 2012 geboren. In Zusammenarbeit mit Kati Werkmeister als Kunsthistorikerin wurde die Idee ausgearbeitet.

Bei der Planung und Durchführung waren Ulli Becker-Dippel und Ingrid Grein federführend, damit ihre Grundidee umgesetzt wurde. Es ging um die Zustimmung und die Identifikation der Bürger mit der Künstlerkolonie, die in 2013 die euroArt Jahrestagung beheimaten sollte. Die Akzeptanz für dieses einzigartige Kulturgut sollte weiter gefördert und im Bewusstsein der Bevölkerung verankert werden.

Das Konzept sieht vor jeden zweiten Monat an unterschiedlichen Orten ein Gespräch über eines oder mehrere Bilder aus der Willingshäuser Künstlerkolonie zu veranstalten. Die Vereine sollen dabei für das Bild, das thematisch zu ihrer Tätigkeit passt, eine „Patenschaft“ übernehmen.

Das heißt: in Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Verein wird das Gespräch an einem dazu passenden Ort organisiert. Die Vereine können dabei auch etwas über ihre eigenen Verein im Zusammenhang mit dem Bild erzählen. Es sollen immer ein oder zwei „Experten“ dabei sein, die das Bild kurz interpretieren, aber vor allem soll ein lockeres Gespräch über das Bild entstehen, zu dem alle etwas beitragen können. Der „Bilderschwatz“ sollte nicht länger als 1,5 Stunden dauern. Zur Untermalung kann es dazu Musik geben und im Anschluss gibt es oft eine kleine Verköstigung.

Die Initiatoren würden sich freuen, sie bei einer der zukünftigen Veranstaltungen begrüßen zu können. Wann der nächste Bilderschwatz stattfindet erfahren Sie bei der WTB oder direkt bei Ulli Becker Dippel.

Pressebericht zum 31. Bilderschwatz

Willingshausen. „Meine Unterhaltungen mit der Welt“ ist der Titel der Ausstellung von Heiner Hoffmann. Er zeigt Zeichnungen, Malerei, Radierungen und Anderes aus seiner langen Lehrtätigkeit an Universitäten in den Fachbereichen Architektur, besonders in den Fächern „Freies Zeichnen/Grundlagen der Gestaltung“ in München, London, Newcastle und als Universitätsprofessor an der Bergischen Universität Wuppertal und der RWTH Aachen. „Das Zeichnen hat mein Leben auf wunderbare Art geprägt. Wo immer meine Familie und ich gelebt und gearbeitet haben, war das Zeichnen mein Mittel, Menschen und Orte kennenzulernen“, beschreibt Hoffmann seine Intention hinzuschauen, nachzudenken, zu geniessen und Zusammenhänge zu verstehen. Seine Liebe zu Bildern hat er von seinen Eltern, sein Vater war Architekt, seine Mutter Töpfermeisterin, und von seinem zu Hause. Und das war in der Nachkriegszeit Willingshausen mit all seinen Menschen, Tieren und Orten, mit dem Malerstübchen, den Bauernhöfen, dem Schwertzell`schen Schloss und seiner zweiten Heimat, dem Thielmann-Haus mit Marianne und Günther Heinemann. Ausstellungseröffnung am Samstag, 09.06.2018 um 16 Uhr. Ausstellungsdauer vom 10.06. - 15.07.2018, Dienstag bis Sonntag von 14 bis 17 Uhr, am Wochenende und Feiertagen auch von 10 - 12 Uhr in der Kunsthalle Willingshausen.

Informationen

Ulli Becker Dippel
Telefon: 06697-611

Bilderschwatz Nr. 1 in der Willingshäuser Kirche

Bilderschwatz "Otto Ubbelohde" mit Michaele Scherenberg

Bilderschwatz mit den "Altburschen" in der Gastwirtschaft "Dummeses"

Die Neustädter Bürgergarde mit ihren Frauen in Biedermeier Kleidung